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Tsuka
Bericht von SaschaBoy aus Leer

Nachdem die Tsuka im ersten Teil des Berichts demontiert wurde, werden nun die Same-Streifen entfernt. Da diese meist angeklebt sind, wird die Same mit einem Fön leicht erwärmt, wodurch sich die Platten leicht abnehmen lassen. Ich habe mich dafür entschieden, die Same einzuschwärzen. Hierzu nehme ich Zeichentusche, mit der die Same eingepinselt wird. Die Haut saugt die Tusche auf, wodurch sie abriebfest wird und nicht während des Trainings abfärbt.
Als nächstes werden die getrockneten Samestreifen aufgeklebt. Jedoch müssen an den Stellen für den Haltedübel Löcher gestanzt werden.

Hierzu lege ich den Samestreifen auf, drehe den Griff um und markiere einen Punkt durch das Loch im Griff. Nun habe ich auf der Rückseite des Streifens eine Markierung, an der ich sehen kann, wo genau das Loch sein muss. Zum Lochen reicht ein normaler Locher aus.
Auf den folgenden Bildern ist zu sehen, wie der Griff genau gewickelt wird. Auf dem ersten Bild sieht man die Anleitung für einen Maki-Stil, der sich "Katate Maki" nennt. Der Stil, den ich anwende, nennt sich "O Katate Maki". Der einzige Unterschied besteht darin, dass schon am Anfang genau so wie im mittleren Teil gewickelt wird. Der Schlussteil ist identisch mit der Abbildung.

 ( zum Vergrößern bitte anklicken )
Für den Abschlussknoten empfiehlt es sich, aus Joghurtbechern Streifen heraus zu schneiden und sie in der Mitte zu falten. Dann werden diese unter die Wicklung geschoben, sodass sich das Band mit Hilfe der Laschen sehr leicht unter der Wicklung hindurchschieben lässt.
Auf den folgenden Bildern ist das Ergebnis zu sehen. Besonders ist darauf zu achten, das Band beim Wickeln möglichst straff zu spannen, damit später nichts verrutschen kann. Ich habe am Ende, bevor ich den Abschlussknoten angebracht habe, etwas Sekundenkleber auf das Holz gegeben, damit das Wickeln etwas leichter fällt und man nicht ständig darauf achten muss, dass sich nichts lockert.




So, die Tsuka ist gewickelt, die Beschläge sind aufgemöbelt, nun können wir das Schwert wieder zusammenschrauben. Auf dem letzten Bild ist das bisherige Ergebnis zu sehen.

Ich finde, es ist noch lange nicht perfekt, aber für den Anfang schon vorzeigbar. Aber, wie wir alle wissen, macht Übung ja den Meister.
Erstellungsdatum : 08/01/2005 @ 15:44
Letzte Änderung am : 08/01/2005 @ 18:55
Kategorie : Waffen
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